Bodenanalyse für einen gesunden Rasen
Damit Dein Rasen saftig grün wächst, sind die richtigen Nährstoffe entscheidend. Die Bodenanalysen von Halm sind einfach in der Anwendung und bieten eine perfekt abgestimmte Pflege für Deinen Rasen.
Das Rasen‑Vertikutieren ist eine hilfreiche Methode, um einen verfilzten Rasen wieder in Topform zu bringen. In unserem Ratgeber erfährst Du, wann dafür die beste Zeit ist und wie Du dabei richtig vorgehst.
12.05.2026
Ein verfilzter Rasen braucht Luft zum Atmen. Durch Vertikutieren entfernst Du Moos und Rasenfilz, damit Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff wieder an die Wurzeln gelangen. Hier sind die wichtigsten Regeln für das richtige Vertikutieren:
Beim Rasen Vertikutieren wird der Boden mit speziellen Geräten angeritzt. Dadurch wird die Grasnarbe aufgelockert und von abgestorbenen Gräsern und Pflanzenteilen, Unkraut sowie Moos bereinigt. Diese bilden sonst eine Filzschicht im Rasen, die ihn ersticken lässt.
Die beste Zeit, um den Rasen zu vertikutieren, ist im Frühjahr. Ideal sind die Monate April und Mai, da sich der Boden im späten Frühling sehr schnell regeneriert. Bei Bedarf kannst Du Deinen Rasen auch im Herbst vertikutieren.
Einen verfilzten oder vermoosten Rasen sollte man ein- bis zweimal im Jahr vertikutieren. Ein gesunder Rasen muss nicht vertikutiert werden.
Wir empfehlen, den Rasen etwa zwei Wochen vor dem Vertikutieren zu düngen. Dann ist er anschließend kräftig genug, um die strapaziöse Prozedur zu überstehen.
Zum Düngen eignet sich im Frühjahr ein organischer, stickstoffreicher Rasendünger und im Herbst ein mineralischer Rasendünger mit viel Kalium. Mithilfe einer Bodenanalyse lässt sich ermitteln, welche Nährstoff-Kombination für Deinen Rasen optimal ist.
Ja, es ist möglich, den Rasen zunächst zu mähen und anschließend am selben Tag noch zu vertikutieren.
Nein, bei Regen oder kurz danach solltest Du nicht den Rasen vertikutieren. Nasser Rasen wirkt hemmend auf die Rotation der Vertikutiermesser, sodass sich der Rasenfilz schwieriger entfernen lässt und der Boden nicht optimal gereinigt wird.
Du solltest beim Vertikutieren die Grasnarbe maximal zwei bis drei Millimeter tief durchdringen.
Ist der Rasen nicht mehr so schön dicht und grün, kann es daran liegen, dass Moos, Rasenfilz und Unkraut den Gräsern Licht und Sauerstoff rauben. Um eine bessere Belüftung des Bodens zu gewährleisten, solltest Du Deinen Rasen am besten bereits vor den ersten Anzeichen regelmäßig vertikutieren.
Grundsätzlich ist ein milder, trockener Tag zwischen März und September der richtige Zeitpunkt, um Deinen Rasen zu vertikutieren. Der Boden sollte etwas wärmer sein und die Temperaturen regelmäßig über zehn Grad Celsius liegen. Am besten vertikutierst Du Deinen Rasen im Frühjahr, wenn Du ihn aus dem Winterschlaf holst. Bei Bedarf kannst Du die Prozedur auch während der Rasenpflege im Herbst durchführen. Im Sommer empfehlen wir, auf das Vertikutieren zu verzichten, um die Rasenpflanzen vor der Austrocknung durch starke Hitze zu bewahren. In unserem Ratgeber haben wir für Dich zusammengefasst, was es dagegen bei der Rasenpflege im Sommer zu berücksichtigen gilt.
Mit dem RL 540 wird der Rasen im Frühjahr vertikutiert.
Die beste Zeit zum Vertikutieren ist im Frühling, wenn Du Deinen Rasen auf die neue Gartensaison vorbereitest. Zunächst düngst Du Deinen Rasen. Nach etwa zwei Wochen ist er dann kräftig genug, um die strapaziöse Behandlung des Vertikutierens zu überstehen. Mähe den Rasen dafür auf etwa zwei bis drei Zentimeter, bevor Du zum Vertikutierer greifst. Weil sich der Boden im späten Frühling sehr schnell regeneriert, sind die Monate April und Mai ideal für die Rasenkur.
Sorgfältig werden die Grasreste vom Rasen entfernt.
Wir empfehlen, Deinen Rasen eher im Frühjahr zu vertikutieren, aber bei Bedarf kannst Du die Prozedur auch im Herbst durchführen oder wiederholen. Im Herbst eignen sich dafür die Monate September und Oktober. Achte jedoch darauf, dass keine Hitzeperiode mehr bevorsteht. Außerdem sollte das Vertikutieren im Herbst weniger intensiv erfolgen, damit sich der Rasen noch gut erholen und gestärkt in die Winterruhe gehen kann. Ende Oktober / Anfang November sollte die aktive Rasenpflege abgeschlossen sein. Nun kann Dein Rasen auf den Winter vorbereitet werden.
Bodenanalyse für einen gesunden Rasen
Damit Dein Rasen saftig grün wächst, sind die richtigen Nährstoffe entscheidend. Die Bodenanalysen von Halm sind einfach in der Anwendung und bieten eine perfekt abgestimmte Pflege für Deinen Rasen.
Damit die Grasnarbe nicht beschädigt wird, ist die korrekte Reihenfolge und die richtige Einstellung des Geräts entscheidend. So gehst Du Schritt für Schritt vor:
Beginne etwa zwei Wochen vor dem Vertikutieren mit dem Düngen. Ein organisch-stickstoffreicher Dünger im Frühjahr gibt dem Rasen die nötige Kraft, um sich von der Prozedur schnell zu erholen.
Mähe den gestärkten Rasen unmittelbar vor dem Vertikutieren auf eine Höhe von ca. 2 bis 3 Zentimetern. So können die Messer des Vertikutierers den Rasenfilz besser erreichen, ohne von langen Grashalmen blockiert zu werden.
Dies ist der wichtigste Schritt. Stelle die Messer so ein, dass sie den Boden nur berühren und die Grasnarbe maximal 2 bis 3 Millimeter tief anritzen. Teste die Tiefe auf einem kleinen Probestück.
Fahre die gesamte Rasenfläche nun zügig in gleichmäßigen Längsbahnen ab. Anschließend wiederhole den Vorgang in Querbahnen, sodass ein feines Schachbrettmuster entsteht. Bleibe dabei nicht auf einer Stelle stehen, um die Grasnarbe nicht zu verletzen.
Entferne zum Abschluss den gesamten herausgearbeiteten Rasenfilz gründlich mit einem Rechen, sofern Dein Vertikutierer keinen Fangsack besitzt. Die Fläche ist nun optimal für die weitere Pflege vorbereitet.
Dein Rasen sieht nach der Prozedur für kurze Zeit etwas mitgenommen aus – das ist normal. Mit den richtigen Folgemaßnahmen der Bodenverbesserung wird er es Dir schon bald mit umso schönerer Pracht danken.
Behandele Deinen Rasen gut – er wird es Dir mit einem satten, dichten Grün danken! Voraussetzung dafür ist die aufmerksame Pflege und die regelmäßige Befreiung von Moos, Unkraut und verfilzten Stellen. Diese Arbeit kann Dir ein Vertikutierer einfach abnehmen. Alternativ gibt es auch Handvertikutierer, die Du mit viel Muskelkraft selbst bedienen kannst. Je nach Boden und Intensität der Verfilzung, kann sich jedoch die Investition in einen motorbetriebenes Gerät schnell lohnen.
Ob Rasenlüfter oder Vertikutierer – der Gebrauch beider Geräte ist sehr ähnlich. Der Vertikutierer lockert die Grasnarbe und ritzt den Boden um wenige Millimeter vertikal an. Dadurch wird einerseits der Boden belüftet, andererseits können Moos, störende Wurzeln und Unkraut entfernt werden.
Wenn Du hingegen den Rasen lüftest, durchkämmt die Striegelwalze des Lüfters den Rasen mit ihren federnden Zinken nur schonend, ohne die Grasnarbe dabei anzuritzen.
Bevor Du mit dem Vertikutieren beginnst, kommt es auf die Wahl des richtigen Vertikutierers an. Der STIHL Benzin-Vertikutierer RL 540 zeichnet sich dadurch aus, dass er mit sieben feststehenden Doppelmessern ausgestattet ist. Diese lassen sich sechsfach verstellen, um im jeweiligen Arbeitsbereich das optimale Ergebnis zu liefern.
Darüber hinaus bietet STIHL mit dem Elektro-Rasenlüfter RLE 240 und dem Akku-Rasenlüfter RLA 240 Kombigeräte an, die sowohl über eine Vertikutiereinheit als auch über eine Striegelwalze verfügen. Die federnden Zinken der Striegelwalze zum Rasenlüften verfügen.
Bei der Wahl des passenden Vertikutierers hilft Dir auch der STIHL Fachhandel gerne weiter – mit einer fachkundigen Beratung, Testgeräten und einem praktischen Ausleihservice.
Für hausnahe Grünflächen mit einem Stromanschluss in erreichbarer Nähe sind die Elektromodelle von STIHL optimal, alternativ ist ein leistungsstarker STIHL Vertikutierer mit Verbrennungsmotor erhältlich. Der Akku-Rasenlüfter STIHL RLA 240 ist ideal, wenn Du kleinere, verwinkelte Rasenflächen vertikutieren oder striegeln möchtest.