7 Gartentrends 2026: smart, zukunftsfähig, tierfreundlich

Kleiner Garten mit zwei großen Rosenbeeten, die von einer niedrigen, gepflegten Hecke und einer Holzbank im Hintergrund umsäumt sind

Harmonie zwischen Natur und Technik: Das sind die Gartentrends 2026

Mache Deinen Garten fit für die Zukunft! Ob smarte Helfer, lebendige Insektenhotels oder kühlendes Wandgrün – 2026 steht im Zeichen von Balance. Lass Dich inspirieren, wie aus Deinem Garten ein pflegeleichter und wetterfester Rückzugsort wird.

Gartentrend 1: Immergrüne Hecken

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Eine immergrüne Hecke macht Deinen Garten das ganze Jahr über zum Hingucker.

Der Klassiker bleibt auch 2026 ein starkes Fundament für die Gartengestaltung: Immergrüne Hecken wie Eibe (Taxus) oder Kirschlorbeer bieten verlässlichen Schutz vor Blicken und Wind zudem auch Struktur im Winter. Im Frühjahr und im Sommer kommen blühende Blumenbeete vor der grünen Kulisse besonders gut zur Geltung.

Für den präzisen Formschnitt eignet sich eine leichte Akku-Heckenschere. Wann der richtige Zeitpunkt für Deine Hecke ist, kannst Du der Übersicht der Schnittzeiten entnehmen. Beachte beim Schneiden aber die gesetzlichen Schonzeiten zum Vogelschutz. 

So bringst Du Deine hohe Hecke millimetergenau in Form

Gartentrend 2: Fassadenbegrünung

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Begrünte Fassaden reduzieren Hitzeinseln und steigern die Lebensqualität.

Wenn der Platz am Boden begrenzt ist oder graue Wände das Gesamtbild stören, geht der Trend in die Höhe. Die Fassadenbegrünung nutzt vertikale Flächen – zum Beispiel mit Kletterpflanzen. Diese sind jedoch weit mehr als nur ein optisches Highlight. Dabei wirken sie wie eine natürliche Klimaanlage: Das Grün hält die Hitze von der Hauswand fern, sorgt für angenehme Kühle und filtert ganz nebenbei Staub aus der Luft.

Ein besonderer Trend für 2026 ist essbares Wandgrün. An sonnigen Fassaden gedeihen Spalierobst, Kiwi-Beeren oder sogar vertikal gepflanzte Kräuter und Salate in speziellen Taschensystemen. So wird die Hauswand nicht nur zur Klimaanlage, sondern auch zum platzsparenden Nutzgarten.

Die Wahl des Begrünungssystems hängt von Budget, Statik und Pflegeaufwand ab

Gartentrend 3: Rosen anpflanzen

Kletterrosen verleihen kahlen Hauswänden eine romantische Note.

Darf es in Deinem Garten etwas farbenfroher und romantischer zugehen? Dann setze auf die Königin der Blumen: die Rose. Besonders im Trend liegen derzeit robuste alte Sorten, die nostalgischen Charme mit moderner Widerstandskraft vereinen. Du kannst die Triebe der Kletterrose fächerförmig an einem Rankgitter festbinden. Die Pflanzen erklimmen mühelos Höhen von etwa drei Metern.

Durch den nötigen regelmäßigen Rückschnitt fordern Rosen etwas mehr Zuneigung als eine klassische Hecke. Doch die Mühe lohnt sich allemal – sie danken es Dir mit einer duftenden Blütenpracht, die Dich oft bis weit in den Herbst hinein begleitet.

Rosen schneiden – wann und wie?

Deine Ausrüstung für den Rosenschnitt

Gartentrend 4: Smart Gardening

Smart Gardening macht die Gartenarbeit effizienter und komfortabler. Eine Lösung für alle, die wenig Zeit haben, aber nicht auf eine grüne Oase mit selbstangebauten Kräutern und Blumen verzichten möchten. Doch was steckt hinter diesem Gartentrend 2026?

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Alles im Griff: Bediene Deinen Mähroboter bequem per App.

Smart Gardening vernetzt Gartenpflege und Technologie. Sensoren messen beispielsweise die Bodenfeuchtigkeit und ermitteln exakt den Wasserbedarf Deiner Pflanzen.

Der Vorteil: Eine automatische Bewässerung nimmt Dir die Arbeit ab – sowohl outdoor im Beet oder auf dem Rasen als auch indoor bei Deinen Zimmerpflanzen. Smarte Wetterstationen behalten zudem die Vorhersage im Blick. So pausiert die Bewässerung bei angekündigtem Regen automatisch.

Smarte Rasenpflege mit dem iMOW®

Gartentrend 5: Der Naturgarten

Benjeshecken sind mehr als ein natürlicher Sichtschutz – sie sind ein wahres Paradies und wichtiger Rückzugsort für Insekten.

Perfektionismus war gestern. 2026 wird Dein Garten wild! Der Naturgarten ist seit geraumer Zeit ein beliebter Trend. Dabei geht es nicht darum, die Pflege einzustellen: Ein Naturgarten bedeutet, gezielt wilde Ecken zuzulassen. Orientiere Dich dafür an natürlichen Vorbildern und schaffe wertvolle Lebensräume für heimische Pflanzen und Tiere.

Dieser Wunsch nach Rückzugsorten gilt nicht nur für die Tierwelt, sondern auch für uns Menschen. Statt steriler Zäune prägen zunehmend lebendige Abgrenzungen das Bild. Ein natürlicher Sichtschutz muss dabei nicht immer die klassische Formhecke sein: Auch hochwachsende Gräser, Spalierobst oder sogenannte Totholzhecken (Benjeshecken) fügen sich harmonisch ein und verbinden Privatsphäre mit ökologischem Mehrwert.

Anleitung: So baust Du einen natürlichen Sichtschutz

Deine Ausrüstung für den natürlichen Sichtschutz

Gartentrend 6: Der tierfreundlicher Garten

Bunte Vielfalt: Wilde Blumenwiesen sichern das Überleben von Bienen und vielen anderen Insekten.

Dein Garten ist weit mehr als nur ein Ort der Ruhe – er ist ein wertvoller Baustein im Ökosystem. Denn er bietet vielen Tieren einen unverzichtbaren Lebensraum, in dem sie Schutz und Nahrung finden.

Fördere gezielt die Biodiversität Deines Gartens:

  • Mit Nahrungsangeboten: In einem bienenfreundlichen Garten dürfen geeignete Blumen und Stauden nicht fehlen. Eine Wildblumenwiese ist hierfür die beste Wahl und ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
  • Mit einem Unterschlupf: Nicht nur Wildbienen freuen sich über ein selbstgebautes Insektenhotel. Auch wichtige Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen finden hier ein sicheres Zuhause.

Noch mehr Tipps für die tierfreundliche Gartengestaltung

Gartentrend 7: Klimaresistente Pflanzen

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Unkomplizierte Hitzeprofis: Sukkulenten speichern Wasser, trotzen Dürreperioden und sind vielseitig einsetzbar.

Mache Deinen Garten fit für die Zukunft! Klimaresistente pflanzen sind echte Überlebenskünstler. Sie trotzen souverän langanhaltender Hitze und Dürre sowie Starkregen und feuchten Wintern. Mit diesen robusten Arten wird Dein Garten nicht nur wetterfest, sondern auch pflegeleicht

Drei Hauptmerkmale klimaresistenter Pflanzen:

  1. Tiefes Wurzelwerk: Ermöglicht die Wasseraufnahme aus tieferen Bodenschichten
  2. Trockenheitstoleranz: Sie kommen mit wenig Gießwasser aus, sobald sie gut angewachsen sind
  3. Widerstandsfähigkeit: Robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen sowie stark schwankenden Temperaturen

Ein gutes Beispiel sind Sukkulenten: Sie brauchen kaum Wasser und lassen sich kreativ arrangieren. Wenn Du sie gießt, ist Regenwasser die ideale Ressource: Es ist ein echter Allrounder, den besonders Moorbeetpflanzen wie Rhododendron, Azalee oder Hortensie dem meist kalkhaltigen Trinkwasser vorziehen.

Weitere Tipps, um Wasser zu sparen

Bereit für das Gartenjahr 2026?

Die Gartentrends 2026 zeigen: Smarte Helfer und Natur passen wunderbar zusammen. Wenn der Mähroboter leise seine Runden dreht, während es im wilden Eck summt und brummt, hast Du die richtige Balance gefunden. Und klimaresistenten Pflanzen sowie immergrünen Hecken machen Deinen Garten nicht nur fit für jedes Wetter, sondern zu einer echten Wohlfühloase. Wir wünschen Dir viel Freude beim Planen, Pflanzen und Genießen!

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