Stadtbegrünung: Melbournes Weg zur Green City

Entdecke, wie klimaresistente Pflanzen und Akku-Geräte dem Team der Royal Botanic Gardens helfen, Melbourne herunterzukühlen.

Vogelperspektive von Melbourne mit Stadtbegrünung durch die Royal Botanic Gardens Victoria
Grüne Oase im Herzen der Stadt: Die Melbourne Gardens (gegründet 1846) beherbergen auf 38 Hektar rund 50.000 Pflanzen aus 8.500 Arten.

Übersicht: Stadtbegrünung in Melbourne

  • Klima-Herausforderung: Melbourne erwartet bis zu 4 °C höhere Temperaturen in den kommenden Jahrzehnten

  • Klimaresiliente Pflanzen: Einsatz von klimaresilienten Pflanzen kann Trockenheit und Hitze entgegenwirken

  • Natürliche Kühlung: Die Farnschlucht (Fern Gully) kann dazu beitragen, die Temperatur um bis zu 6 °C zu senken

  • Biodiversitätskorridor: Der Pollinator Corridor verknüpft Hotspots für Insekten und andere Bestäuber über 8 km hinweg

  • Sensibles Pflegemanagement: Die Pflege erfolgt geräuscharm und im Betrieb lokal abgasfrei dank der STIHL Akku-Geräte

Greening Cities: Der GaLaBau als Schlüssel zur klimagerechten Stadt

Die Metropolen weltweit stehen vor einer der größten Herausforderungen des Klimawandels: der zunehmenden Hitze. Nirgendwo wird dies jedoch deutlicher als in schnell wachsenden Großstädten wie Melbourne. Die australische Stadt erwartet, dass die Temperaturen dort in den nächsten 70 Jahren voraussichtlich um bis zu vier Grad steigen werden (DELWP 2019). Dieser dramatische Anstieg macht den Kampf gegen städtische Hitzeinseln zu einer existenziellen Frage (vgl. Planning Victoria 2017).

In dieser Klimakrise rückt der Garten- und Landschaftsbau in eine Schlüsselposition. Profis sind gefordert, einen ökologisch deutlich sensibleren Ansatz für Landschaftspflege zu verfolgen, basierend auf zukunftsorientiertem Landschaftsmanagement. Das Ziel: klimagerechte und resiliente Lebensräume durch strategische Stadtbegrünung schaffen (Sustainability and climate action, City of Melbourne 2012).

Melbournes grüne Lunge: Die Royal Botanic Gardens in Victoria

Die Royal Botanic Gardens sind weit mehr als die „Lunge von Melbourne“. Unter der Leitung von Landschaftsarchitekt Andrew Laidlaw haben sie sich in mehr als zwei Jahrzehnten zu einem Innovationszentrum entwickelt, das Antworten auf den Klimawandel liefert.

Das Konzept der Landschaftsnachfolge inspiriert den GaLaBau weltweit

Hitzestress ist kein lokales Phänomen. Um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, werden aktuelle Forschungsergebnisse über die Climate Change Alliance of Botanic Gardens global geteilt.

Echte Pionierprojekte für eine Klimawende: Dry Gardens, Fern Gully und Pollinator

Hitzeschutz: Dry Gardens (Drys)

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Die Australian Drylands sind eine Initiative, um die Vegetation des Royal Botanic Gardens Victoria widerstandsfähig gegen den Klimawandel zu machen. Dafür pflanzen die Profis Bäume, Sträucher und Bodendecker aus wärmeren Klimazonen, die höheren Temperaturen standhalten und weniger Regen benötigen. Eine trockenheitsverträgliche Vegetation kann dazu beitragen, den Boden vor Aufheizung zu schützen.

Natürliche Kühlung in Melbourne: Fern Gully (Farnschlucht)

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Die gezielte Begrünung mit hohen Bäumen und Palmen hat ein einzigartiges Mikroklima geschaffen – unterstützt durch Schattenzonen und einen Wasserlauf. Hier kann es zwischen vier und sechs Grad kühler sein als auf den umliegenden Flächen. Ein wichtiger Aspekt, um die Stadt herunterzukühlen.

Vernetzung: Melbourne Pollinator Corridor

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Dieser acht Kilometer lange Blühstreifen verbindet die Royal Botanic Gardens mit dem Westgate Park. Durch den Einsatz von Pflanzen, Bodendeckern, Totholz und Steinen entstehen kleine Trittsteinbiotope, die Insekten und anderen Bestäubern sichere Wege durch die Stadt bieten.

Effiziente Grünpflege mit STIHL Akku-Geräten

Die hohen ökologischen Standards des Melbourner Ansatzes verlangen auch eine sehr präzise und sensible Pflege. „Das Vorgehen basiert auf nachhaltigem Landschaftsmanagement und einem sensiblen, ökologischen Umgang mit allen Aufgaben“, sagt der Landschaftsarchitekt Andrew Laidlaw.

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„Wir verwenden für diesen Zweck das effizienteste, leiseste und unserer Meinung nach nachhaltigste Werkzeug. In den meisten Fällen sind das unsere professionellen Akku-Geräte von STIHL. Sie ermöglichen einen sensibleren Ansatz unserer Landschaftspflege.“ 

– Charlie Carroll, leitender Baumpfleger

Der Vorteil dieser Technologie ist vielschichtig: Da weniger Lärm entsteht und die Akku-Geräte im Betrieb keine Abgase ausstoßen, profitieren sowohl die empfindliche Flora und Fauna als auch die Besucherinnen und Besucher davon. Die STIHL Akku-Technologie unterstützt damit nicht nur die Pflege, sondern verbessert durch die Transparenz der Arbeit auch das Erlebnis der Gäste.

STIHL Akku-Geräte für Melbournes Stadtbegrünung

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Fazit: Profis im GaLaBau als Architekten des Stadtklimas

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Melbourne liefert den Beweis: Eine lebenswerte Zukunft in der Stadt ist möglich, wenn Biologie und Technologie intelligent miteinander verknüpft sind. Die Konzepte der Drylands und Fern Gullys sind mehr als botanische Experimente – sie sind Blaupausen für unser Überleben im urbanen Raum.

Für Arbeitskräfte im Garten- und Landschaftsbau bedeutet das eine neue Verantwortung: Sie sind nicht mehr nur Pfleger von Grünflächen, sondern Gestalter des Stadtklimas. Mit Fachwissen und Akku-Technologie haben GaLaBau-Profis heute die Werkzeuge in der Hand, um die grauen Metropolen in grüne, kühle Oasen zu verwandeln.

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